Tipi bauen

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Hallöchen,
weiter gehts erstmal mit den letzten Tagen unseres Wwoof-Aufenthaltes, bevor die Reise nach Süden weitergeht.
Mittwoch haben wir die freie Zeit am Nachmittag genutzt und haben eine Radtour gemacht. Eigentlich wollten wir bis an die Küste runter, allerdings ließ sich bei dem einen Fahrrad die Gangschaltung nur nach oben und nicht (zumindest für uns nicht offensichtlich) nach unten schalten. Das führte dazu, dass Max nach wenigen hundert Metern im letzten Gang fuhr, was vor allem die Anstiege sehr aufwendig machte.
Daher haben wir die Strecke etwas abgekürzt und sind nach einigen Kilometern umgekehrt. War aber trotzdem cool 🙂

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Rückweg der Fahrradtour

Wie ihr hoffentlich alle im letzten Artikel gelesen habt, wollen Kate und Dave einen Campingbereich aufbauen. Das Tipi hatten wir bereits weiß bemalt, nun musste es noch aufgebaut werden. Hier der Aufbau in 6 Schritten:

1. Sammel Bambus zusammen
1. Sammel Bambus zusammen
2. Binde drei starke Stäbe zusammen und richte sie auf
2. Binde drei starke Stäbe zusammen und richte sie auf
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3. Platziere weitere Stäbe zwischen den drei ersten und binde sie fest
4. Befestige das Tuch an einem weiteren starken Stab und richte diesen auf
4. Befestige das Tuch an einem weiteren starken Stab und richte diesen auf
5. Spanne das Tuch einmal um die Stäbe und befestige es. Nun kürze die Stäbe mit einer Motorsäge, bis das Tuch ordentlich auf dem Boden befestigt werden kann
5. Spanne das Tuch einmal um die Stäbe und befestige es. Nun kürze die Stäbe mit einer Motorsäge, bis das Tuch ordentlich auf dem Boden befestigt werden kann

Und für alle die sich jetzt fragen warum wir die Stäbe nicht im Vorfeld abgemeßen und gekürzt haben. Das haben wir, allerdings waren wir beim Kürzen etwas großzügig, denn man will ja nicht zu kurze Stäbe haben 😉

7. Tuch befestigen und ferig
6. Tuch befestigen und ferig

Dies war unser letzter Arbeitstag bei der Familie, da es am Freitag in der Frühe wieder zurück nach Aukland ging.
Hier noch einige allgemeine Sachen zu dieser Familie. Zum einen haben sie einen Tischtennistisch (hab mich so gefreut und auch gleich mit Max ausprobiert 🙂 ), an diesem wird an manchen Tagen gefrühstückt. Wer wollte nicht schon immer einen Tisch im Tischtennis-Design haben 😀

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Frühstück am Tischtennistisch 😀

Generell ist die Familie super fröhlich, war sehr interessiert (hat manchmal nach der deutschen Übersetzung für bestimmte Sachen gefragt und
dann haben alle versucht es auszusprechen 😀 ) und es hat einen riesen Spaß gemacht dort zu sein.

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Kate, Icke, Max, Nina, Dave und Frankie

Da der Garten aber eher Hobby als Beruf ist, gab es neben dem Campingbereich nicht viel zu tun, sodass wir nicht nur die ersten, sondern für die nächste Zeit auch die letzten Wwoofer sein werden. Es gibt halt nicht genug Arbeit. Eigentlich schade, weil die Familie ein toller Gastgeber war 🙂
Achso und dann ist uns noch was aufgefallen. Kennt ihr das auch, ihr kennt ein Lied, hört es unglaublich gerne, habt aber keine Ahnung worum es da eigentlich inhaltlich geht weil es eben kein deutscher Song ist? Mir geht das jedenfalls oft so und es ist witzig zu sehen, dass es das auch umgekehrt gibt. So waren wir erstaunt als aus dem Ipod der Familie „99 Luftballons“ von Nena geträllert wurde und Dave meinte, das sei ein tolles Lied. Er hatte aber keinen blaßen Schimmer worum es in dem Lied ging.
Irgendwie witzig 😀

So am Freitag ging es dann nach Auckland zurück und am Samstag in der Frühe sind wir mit den Straybus Richtung Süden aufgebrochen.
Dazu nächstes Mal mehr, seit alle ganz lieb gegrüßt,
Arvid

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