Daytrip Dunedin

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Hallo ihr Lieben!

Für alle, die das Gefühl haben, im Moment nicht mit dem Lesen hinterherzukommen, jaaa, es werden jetzt eine ganze Menge Beiträge innerhalb kurzer Zeit veröffentlicht. Dies hat zwei Gründe. Zum einen ist soooviel passiert und ich hatte keine Zeit, darüber zu berichten. Zum anderen wwoofe ich gerade als Nanny und habe zwischendurch ziemlich viel Zeit. Also hole ich jetzt mal alles nach, damit ich wieder auf dem neuesten Stand bin. Werde denke ich alle drei Tage was rausbringen. Ihr könnt euch ja Zeit lassen mit Lesen, denn lange werde ich ja nicht mehr hier sein und dann habt ihr für danach noch was 😉

Sooo
wir waren also zurück in Queenstown. Für mich sollte hier erstmal eine längere Pause stattfinden. Doch für Max sollte es schon wenige Tage später weiter Richtung Norden gehen. Er hatte sich dazu entschieden, bereits am 17.05. den Rückflug nach Deutschland anzutreten. Bereits auf der Nordinsel hatte ich Nicole kennengelernt, die auch aus Deutschland kommt und mit der ich einige Zeit zusammen mit dem Straybus unterwegs war (auf dem Kostümpartyfoto siehe Artikel Gletscher, Wannaka und Queenstown). Nun war ihre Cousine Daniela zu Besuch und zusammen mit der Kanadierin Marie wollten sie sich ein Auto leihen und einen Daytrip nach Dunedin machen. Diese Stadt an der Ostküste der Südinsel ist in jedem Fall ein Highlight, liegt allerdings nicht auf der Straybusroute, weshalb man selbst etwas organisieren muss, wenn man da hin möchte. Auf der Kostümparty am Gletscher entstand dann die Idee, uns der Truppe anzuschließen. Zum einen ist es für die Mädels billiger und wir haben die Gelegenheit, nach Dunedin zu kommen. Zum anderen haben wir uns sehr gut verstanden und hatten Lust, nochmal was zusammen zu machen. Nicole und Marie werden allerdings nicht das letzte Mal hier im Blog auftauchen 😉

Mittwoch (06.05.) ging es dann morgens zur Autovermietung und dann startete auch schon der Trip.
Wir hatten uns dazu entschieden, eine etwas längere Route zu fahren, um auf diese Weise noch einige andere Highlights dieser Region mitzunehmen.
Der erste Stopp war am Bushy Beach in Oamaru, wo wir Lunch aßen und versuchten, Pinguine zu sehen. Doch auch an diesem Tag hatte ich wenig Glück damit, Pinguine zu sehen, da wir ausgerechnet während ihrer Schlafenszeit vorbeikamen. Wenigstens ein paar Robben gab es zu beobachten…

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joar ne Robbe
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Bushy Beach

 

Doch viel Zeit zum Warten hatten wir nicht, also ging es weiter zu den Moeraki Boulders. Hierbei handelt es sich um eine Art Steine, die aber auffällig groß und kugelförmig sind. Sind doch die wenigsten Steine wirklich mit einer Kugel zu vergleichen. Diese hier sind dazu noch 1-2m im Durchmesser. Fragt mich aber nicht wie die entstanden sind. Habs mir zweimal bei Wiki durchgelesen und dann beschlossen nichts dazu zu schreiben.

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Steinkugeln 😀
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schonmal so einen runden Stein gesehen? 😀
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Nicole, Daniela, Ich, Max, Marie
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joahhh….
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…am Ende auch nur Steine 😀

 

Nach vielen Stunden war es nun endlich an der Zeit in Dunedin anzukommen, schließlich wollten wir doch auch noch was von der Stadt und der Otago Peninsula haben. Dies ist, wie der Name schon sagt, eine Halbinsel, die sich direkt an Dunedin anschließt. Dort gab es eine große Albatroskolonie und zwar nichts geringeres als Königsalbatrosse (eine ausschließlich in Neuseeland verbreitete Albatrosart, die zu den größten Langstreckenfliegern der Welt gehört). Außerdem wieder jede Menge Pinguine. Doch leider nur mit kostenpflichtiger Führung am Abend. Im Gegensatz zu den Pinguinen ließen sich zumindest die Albatrosse mal hier und da am Himmel sehen (sozusagen for free 😉 ).

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Blick von der Otago Peninsula Richtung Dunedin
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Leuchtturm auf der Otago Halbinsel
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Königsalbatros
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im Flug
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bei schönem Wetter 🙂
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nochmal Blick von der Otago Halbinsel Richtung Dunedin

Doch auch die dritte Möglichkeit auf Pinguine in Neuseeland ließen wir verstreichen, da die Zeit zu spät gewesen wäre (das Geld hätte man noch verkraften können), doch wir mussten ja noch nach Queenstown zurück (auf kürzestem Wege sinds fast 300Km) und das nicht zu spät, da die Mädels am nächsten Morgen in der Frühe ins Fjordland aufbrechen wollten. Außerdem hätten wir dann nichts von Dunedin gesehen und deshalb waren wir ja eigentlich losgefahren.
Auf dem Weg von der Otago Peninsula nach Dunedin erlebten wir dann einen spektakulären Sonnenuntergang. Eines meiner Lieblingsbilder 😉

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Dann haben wir die Innenstadt von Dunedin erkundet.

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im Dunkeln die hell leuchtene Stadt erkunden

Dunedin war durch den Goldrausch einst die größte und reichste Stadt Neuseelands. Nicht nur aufgrund der ersten Universität des Landes ist diese Stadt historisch gesehen die wohl interessanteste Neuseelands. Leider hatten wir dafür nicht allzu viel Zeit, aber alleine das Bestaunen der tollen Bauten war den Besuch wert.

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St. Paul’s Cathedral #1
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St. Paul’s Cathedral #2
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Dunedin Town Hall
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Häuser in der Innenstadt
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toller Baustil
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Bahnhof von Dunedin von der Seite…
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…und von vorne

 

Am Ende konnten wir auch noch einen Weltrekord bewundern. Nämlich die steilste Straße der Welt. Mit einem Verhältnis von 1:2,86 bzw. 35% (also für einen Meter nach oben gehts 2,86 Meter geradeaus) ist sie so steil, dass sie aus Betonplatten gebaut wurde, weil Asphalt abrutschen würde.

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unterer Pfeil zeigt auf den Anfang der Straße, oberer Pfeil ungefähr auf das Ende
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weltweit steilste Straße

 

Rund 300Km später waren wir dann auch wieder zurück in Queenstown. Damit ging ein toller Ausflug zu Ende, auf dem wir ziiiemlich viele Orte abgeklappert haben, die man normalerweise über mehrer Tage verteilt macht 😀 Aber es hat sehr viel Spaß gemacht 🙂

Bis zum nächsten Mal,
euer Arvid

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